Glossar

TYPO3 CMS

Der Ursprung von TYPO3 geht ganz bis 1997 zurück, wo der dänische Gründer Kasper Skårhøj versuchte, die Inhalte einer Webseite vom Design zu trennen.
Und genau dies ist bis heute das Grundkonzept eines CMS (Content Management Systems).
Seit damals hat sich TYPO3 stetig verbessert, um immer mehr Industriestandards zu verwenden und den Autoren das Bearbeiten ihrer Inhalte so komfortabel wie möglich zu gestalten.

Das besondere an der Software ist vorallem, dass sie Open Source ist. D.h. der Quellcode der Software ist für jeden einsehbar und die Verwendung unter Einhaltung der Lizenz-Grundlinien frei.
Das Projekt finanziert sich durch Sponsoren, Spenden und von rund 900 Mitgliedern, die die Organisation dauerhaft unterstützen. Die Entwicklung wird von einem Core-Development-Team vorangetrieben, welche Experten in ihrem Bereich sind und für die Qualität und Sicherheit der Software sorgen.

TYPO3 wird von vielen großen Unternehmen eingesetzt, da es einer der sichersten CMS überhaupt ist. Sogar Google ist sehr an der Zusammenarbeit mit TYPO3 interessiert, weil sie erkannt haben, welche Vorteile die Software mit sich bringt. Statistisch gesehen haben TYPO3-Seiten eine bessere Performance, wodurch sie bei Google besser ranken.
Die größten Vorteile von TYPO3 kommen aber dann zum tragen, wenn mehrere Sprachen und/oder mehrere Webseiten gebraucht werden. Denn da macht TYPO3 kaum einer was vor.

TYPO3-Updates

Im Internet tümmeln sich heute eine Vielzahl von verschiedenen Versionen von TYPO3 herum. Davon werden mehr als 50% überhaupt nicht mehr unterstützt. Das sind meistens die Versionen 4.5 (erschienen Februar 2011) und 6.2 (erschienen März 2014). Daraus erkennt man, dass rund die Hälfte aller Webseiten-Betreiber ihre Website seit mindestens 6 Jahren nicht mehr aktualisiert haben. Das birgt große Risiken, denn ohne Sicherheitsupdates wächst stetig die Gefahr, dass eine Sicherheitslücke entdeckt wird und ausgenutzt werden kann, um Schaden anzurichten oder Daten zu klauen.

Das Positive an der Sache ist, dass TYPO3 dafür gesorgt hat, Updates so smooth wie möglich einzuspielen. In der Regel ist ein Update also gar nicht so schwierig. Erst wenn zusätzliche Extensions (auch Plugins genannt) eingesetzt worden sind, braucht es einen Experten, der weiß, wie man einen Ersatz für sie findet oder sie gar umschreibt, um sie mit der neueren Version kompatibel zu machen.

Wenn ein Update erst auf eine moderne Version erfolgt ist, werden zukünftige Updates umso einfacher. Die heutigen Versionen haben schon die größten Änderungen durchstanden und werden in Zukunft zum größten Teil nur noch feinpoliert.

TYPO3-Extensions

Für die meistens Leute ist eher der Begriff "Plugin" geläufig, den vorwiegend WordPress mit einer Unzahl an dieser geprägt hat. Extensions sind Erweiterungen der Grundfunktionen, die TYPO3 von sich aus bereitstellt. Auch TYPO3 besitzt einen großen Pool an frei verfügbaren Extensions, die sich jeder herunterladen kann. Doch manchmal hat der Kunde einen besonderen Wunsch, für den es keine Standard-Lösung gibt. Hier kommt der Entwickler ins Spiel, der mit Extbase (dem Framework von TYPO3), eine an den Kunden perfekt zugeschnittene Lösung programmiert. Damit sind den Ideen fast keine Grenzen gesetzt. Kinoprogramme lassen sich automatisch für das aktuelle Datum anzeigen, die neusten News-Beiträge werden präsentiert und alte archiviert oder ein geschützter Bereich mit einem stets aktuellen Stundenplan lässt sich mit TYPO3-Extensions realisieren.

WordPress

WordPress stellt den Kompromiss zwischen Do-It-Yourself- und Fertig-Websites dar. Die schiere Menge an fertigen Themes und funktionserweiternden Plugins machte WordPress zum meistverbreiteten CMS der Welt. Die große Beliebtheit hat noch einen anderen Grund: Nun kann auch der Laie mit nur etwas Ahnung vom Web eine ganz passable Website an den Start bringen. Für Entwickler ist es trotzdem möglich den Funktionsumfang selbst zu erweitern. Dieser Kompromiss hat jedoch seine Kosten: Die Themes laden eine unglaubliche Menge an Ressourcen, wodurch die Perfomance in den Keller rutscht. Natürlich helfen auch da wieder Optimierungs-Plugins.

Früher war WordPress als Blogsystem konzipiert und nicht auf mehrere Seiten ausgelegt. Auch wenn diese Möglichkeit später hinzukam, bleibt WordPress im Kern immer noch das alte Blogsystem, weswegen es bei Entwicklern eher unbeliebt ist. Nichtsdestotrotz wird es überall verwendet und es braucht erfahrene Programmierer, um auch mit WordPress die gewünschten Ziele zu erreichen.

Responsives Design

Responsiv bedeutet, dass Ihre Website sich jeder Bildschirmauflösung anpassen kann und es somit für jedes Gerät optimiert ist. Viele Seiten wurden früher nur für Röhrenbildschirme erstellt, was man häufig an dem Box-Layout erkennen kann. Heutzutage gibt es Geräte in allen Größen und Formen und fast jeder besitzt ein Handy, mit dem er im Internet surft. Aus diesen Gründen ist eine responsive Website gar nicht mehr wegzudenken.